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Ihre Einwendung - Ihr Unterschrift zählt.

Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, das Planverfahren zu stoppen, schließen Sie sich auch der Stellungnahme von Umweltorganisationen und mittelständischer Unternehmen an, um der Politik zu zeigen, dass Menschenrechte und das Grundrecht auf Eigentum über den Profitabsichten großer Konzerne stehen. Unterschriften nur bis zum 17.9.2013 möglich. Alle Einwendungen werden gesammelt zur Abgabefrist bei der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg eingereicht.

Die Einwendung

  • Ich widerspreche dem Vorhaben der Landesregierung Brandenburg, einen Braunkohlenplan für einen neuen Tagebau Welzow-Süd Teilfeld II aufzustellen.
     
  • Für den Tagebau Welzow II würden mindestens 810 Menschen aus ihrer Heimat vertrieben. Der Ort Proschim würde vollständig zerstört werden, obwohl er wertvolle Kulturgüter, Kirche, Friedhöfe und Denkmäler enthält. Er gehört zum Siedlungsgebiet der sorbischen Minderheit, die durch die Verfassung Brandenburgs besonders geschützt ist.
     
  • Der geplante Tagebau ist mit den Zielen des Klimaschutzes absolut unvereinbar. Mit der Verstromung von geplanten 204 Mio. t Braunkohle würde die gleiche Menge CO2 in die Atmosphäre freigesetzt.
     
  • Welzow II ist energiepolitisch nicht mehr notwendig. Das Gutachten des Brandenburgischen Wirtschaftsministeriums zu seiner Begründung ist intransparent und blendet wesentliche Fragestellungen aus. Der Planentwurf ignoriert in eklatanter Weise das Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), nach dem dieser Tagebau nicht mehr gebraucht wird.
     
  • Ein Tagebau ist der massivste mögliche Eingriff in die Umwelt. Er würde geschützte Biotope sowie zahllose Tierarten und sogar ein Europäisches Schutzgebiet beeinträchtigen.
     
  • 865 ha Landwirtschaftsfläche würden für immer vernichtet, die Existenz des Firmenverbundes Proschim massiv gefährdet und an die 100 direkte sowie zahlreiche indirekte Arbeitsplätze vernichtet.
     
  • Um diesen Tagebau aufzuschließen, müssten in Proschim ein Biogaskraftwerk und großflächige Solaranlagen abgerissen werden; Ökostromanlagen, die pro Jahr 5.000 Menschen mit sauberem Strom versorgen. Diesem Plan zufolge soll die Braunkohle also den Ökostrom ersetzen, was umweltpolitischem Irrsinn gleichkommt.
     
  • Ein neuer Tagebau würde die ohnehin „braune Spree“ langfristig weiter „verockern“: durch Entwässerung und Versauerung das Grundwasser weiter verschlechtern sowie zum Eintrag von Sulfat in die Oberflächengewässer führen. Einflüsse, die bis nach Berlin wirken und dort die Trinkwasserversorgung bedrohen. Zudem ist der Tourismusstandort „Spreewald“ in existentieller Gefahr.
     
  • Ich fordere die Landesregierung auf, einen Planentwurf für den Verzicht auf den Tagebau Welzow II (Teilfeld II) vorzulegen.

Mit meiner Unterschrift schließe ich mich vollumfänglich der im Verfahren eingehenden Stellungnahme der Umweltverbände GRÜNE LIGA, Deutsche Umwelthilfe und BUND sowie des Firmenverbundes Proschim an.

 

Hier können Sie eine Mustervorlage downloaden,
und weitere Unterschriften in Ihrem Umfeld sammeln.

Braunkohle Lobbyismus stoppen
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